Sanierung und Umbau in Hamburg-Altstadt
In der Hamburger Altstadt liegt das Kontorhausviertel, das erste reine Bürohausviertel Europas, errichtet nach dem Ersten Weltkrieg. Seit 2015 gehört es zusammen mit der Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe.
Wir haben hier eine Bürofläche an der Trostbrücke umgebaut, mit zwei Säulen mitten im Raum und Sprossenfenstern im Bestand. Solche Flächen sind für die Altstadt typisch: Der Grundriss entsteht um vorhandene Bauteile herum, nicht auf einer freien Fläche.
- Fahrzeit ab unserem Sitz
- rund 20 Min.
- Strecke
- 10,1 km
- Milieuschutz
- keiner ermittelt
- Projekte in der Nähe
- 1 hier im Stadtteil
Die Bausubstanz in Hamburg-Altstadt
Das Kontorhausviertel wurde nach dem Ersten Weltkrieg als reines Bürohausviertel gebaut; sein bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus von Fritz Höger. Daneben prägen die Mönckebergstraße als Geschäftsstraße und Reste älterer, teils gründerzeitlicher Bebauung den Stadtteil.
Büroflächen im Kontorhausbestand haben charakteristische Eigenheiten: tragende Stützen im Raum, Sprossenfenster, große Raumhöhen und Erschließungskerne, die nicht verlegbar sind. Wer hier eine Fläche neu aufteilt, plant um diese Fixpunkte herum, und genau daraus entsteht der Aufwand.
Dazu kommt die Klinkerfassade, die das Erscheinungsbild des Viertels trägt. Sie energetisch zu verbessern, ohne sie zu verändern, ist ein echter Zielkonflikt und keiner, der sich mit einem Standardaufbau lösen lässt.
Typische Aufgaben hier
- Büroflächen neu aufteilen. Stützen, Fensterachsen und Kernlage geben den Grundriss vor, nicht der Möblierungsplan.
- Flucht- und Rettungswege. Für Büronutzung müssen sie vor der Nutzungsaufnahme erfüllt sein, das bestimmt Türen, Breiten und Beschilderung.
- Denkmalgerechter Umgang mit Fenstern und Fassade. Im Welterbebereich ist jeder sichtbare Eingriff Abstimmungssache.
- Bodenaufbauten im Bestand. Alte Dielen, Estriche und Teppichbeläge übereinander bestimmen, welcher neue Aufbau überhaupt möglich ist.
Was Sie rechtlich beachten müssen
- Soziale Erhaltungsverordnung (Milieuschutz)
- keine ermittelt
- Stand dieser Angabe
- 11.08.2026
Eine soziale Erhaltungsverordnung haben wir für Hamburg-Altstadt nicht gefunden. Die benachbarten, getrennt geführten Stadtteile Nördliche und Südliche Neustadt haben eine, Hamburg-Altstadt selbst nach unserer Recherche nicht.
Dafür ist der Denkmalschutz hier so streng wie kaum sonst in der Stadt. Das Kontorhausviertel liegt vollständig im Stadtteil und ist seit dem 05.07.2015 Teil des UNESCO-Welterbes Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus. Nach dem Managementplan stehen alle bedeutenden Erhaltungs- und Veränderungsmaßnahmen sowie alle baulichen Eingriffe unter Abstimmungs- und Genehmigungspflicht mit dem Denkmalschutzamt. Für die Speicherstadt besteht bereits eine Gestaltungsverordnung, eine solche für das Kontorhausviertel war nach der von uns eingesehenen Darstellung in Planung.
Belege zu diesem Abschnitt:
- UNESCO-Welterbe Kontorhausviertel, Kurzporträt der Behörde für Kultur und Medien auf hamburg.de
- Managementplan Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel, hamburg.de (PDF)
Diese Angaben sind zur Orientierung recherchiert, abgerufen am 11.08.2026, und ersetzen keine Rechtsberatung. Verbindlich Auskunft gibt das zuständige Bezirksamt, im Zweifel eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt. Verordnungen kommen laufend hinzu. Was die beiden Erhaltungsverordnungen unterscheidet, steht auf der Seite Einsatzgebiete in Hamburg.
Projekte in der Nähe
Unser Projekt an der Trostbrücke ist eine Bürofläche im Kontorhausbestand. Was auf der Projektseite steht, ergibt sich aus dem Foto und aus den Anforderungen, die für Büroflächen allgemein gelten.
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Trostbrücke
Gewerbe, hier in Hamburg-Altstadt
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Heidenkampsweg
Gewerbe, im Nachbarstadtteil Hammerbrook
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Çağlar Bäckerei Billbrook
Bäckerei, in Billbrook, 2 Stadtteile weiter
Unsere Leistungen in Hamburg-Altstadt
In der Altstadt geht es meistens um ganze Flächen oder Etagen und um viele Beteiligte gleichzeitig. Deshalb stehen hier die Komplettsanierung und das Baumanagement im Vordergrund: erst die Fläche im Zusammenhang herrichten, dann die Gewerke so takten, dass keines auf ein anderes wartet.
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Komplettsanierung
Ganze Wohnungen, Etagen und Häuser: entkernen, neu aufbauen, übergeben.
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Baumanagement
Bauleitung und Gewerkekoordination für die Projekte, die wir ausführen.
Anfahrt
Rund 20 Minuten braucht die Fahrt in die Altstadt. Schwieriger als die Strecke ist die Baustelleneinrichtung im Innenstadtbereich: enge Straßen, Lieferverkehr und kaum Flächen zum Abstellen. Wir arbeiten deshalb mit angemeldeten Anlieferfenstern und kleinen Materialpuffern auf der Fläche selbst.
- Fahrzeit ab Ostende 25
- rund 20 Minuten
- Strecke
- 10,1 Kilometer
Gemessen über das Straßennetz ab unserem Sitz, auf fünf Minuten gerundet und ohne aktuelle Verkehrslage. Zur Hauptverkehrszeit dauert es länger.
Häufige Fragen aus Hamburg-Altstadt
Was bedeutet der Welterbestatus für einen Innenausbau?
Zunächst, dass die Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt zum Verfahren gehört. Nach dem Managementplan sind bauliche Eingriffe abstimmungs- und genehmigungspflichtig. In der Praxis betrifft das vor allem alles Sichtbare und alles, was Bausubstanz verändert. Nicht jede Trennwand ist ein Fall für das Amt, aber die Frage danach gehört an den Anfang.
Lässt sich eine denkmalgeschützte Klinkerfassade energetisch verbessern?
Nicht mit einem Standardaufbau von außen, denn genau der wäre der Eingriff, der geprüft wird. Innen liegende Lösungen sind bauphysikalisch anspruchsvoll und brauchen eine Planung, die den Taupunkt und die Anschlussdetails rechnet. Wer hier ohne Fachplanung dämmt, riskiert Feuchteschäden in einer Substanz, die nicht ersetzbar ist.
Wie geht man mit Stützen mitten im Raum um?
Man plant mit ihnen. Stützen lassen sich in Trennwände integrieren, als Raumteiler nutzen oder freistellen und sichtbar lassen. Was möglich ist, hängt an Statik und Brandschutz, nicht am Geschmack. Wir messen die Fläche vorher auf und legen den Grundriss um die Fixpunkte, statt eine Standardaufteilung darüberzulegen.
Angrenzende Stadtteile
Ihr Vorhaben in Hamburg-Altstadt?
Von unserem Sitz in Tonndorf sind wir in rund 20 Minuten bei Ihnen in Hamburg-Altstadt. Wir sehen uns die Räume an, sagen Ihnen, was baulich geht, und was der Weg dorthin verlangt.
Unverbindlich und kostenfrei. Nach dem Absenden schauen wir uns Ihr Vorhaben an und melden uns mit einer ersten Einschätzung sowie den Fragen, die wir noch haben.